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Justizfachangestellte/r

Aufgabenbereiche

Sie beantworten z.B. Anfragen von Bürger/innen und Rechtsanwält/innen zu neuen, laufenden oder beendeten Verfahren, protokollieren Gerichtsverhandlungen, berechnen und überwachen Fristen, veranlassen Zustellungen und erstellen im Auftrag von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und Staatsanwält/innen Urteile, Beschlüsse und Ladungen. Über Fachverfahren werden die Daten erfasst, verarbeitet und archiviert.


Ausbildung

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Diese gliedert sich in Theorie- und Praxisblöcke. Die Berufspraxis wird bei den Gerichten und der Staatsanwaltschaft erworben. Hier durchlaufen Sie nahezu alle Fachabteilungen eines Gerichts (z.B. Grundbuch, Nachlass, Betreuung, Zwangsversteigerung, Insolvenz, Ehe- und Familiensachen).
In der Berufsschule werden neben Lerninhalten zur Mitwirkung in Zivilprozess-, Vollstreckungs- und Strafsachen auch Arbeits- und Büroorganisation als auch Textverarbeitung unterrichtet.


Anforderungen

Benötigt wird ein mittlerer Schulabschluss (ehemals Realschulabschluss) oder die Berufsbildungsreife (ehemals Hauptschulabschluss) und eine abgeschlossene förderliche Berufsausbildung (z.B. Großhandelskauffrau oder –kaufmann). Des Weiteren muss ein Führungszeugnis ohne Eintrag vorgelegt werden.
Neben Interesse an Büro- und Verwaltungsarbeiten, sollten Verantwortungs- und Einsatzbereitschaft sowie Flexibilität und Teamfähigkeit mitgebracht werden.


Fakten auf einen Blick

  • Voraussetzung: Mittlere Reife oder Hauptschulabschluss + abgeschlossene förderliche Berufsausbildung
  • Ausbildungsdauer: Dreijährige duale Ausbildung
  • Ausbildungsvergütung dzt.: 936,82 € brutto im ersten Jahr / 990,96 € brutto im zweiten Jahr / 1040,61 € brutto im dritten Jahr
  • Anfangsgehalt nach der Ausbildung: Entgeltgruppe 6 TV-L (Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst) dzt.: 2.386,77 € brutto


Kontakt

Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen

www.oberlandesgericht.bremen.de